Wir haben zwar in den letzten Tagen schon in der neuen Küche gekocht und gegessen, aber das Weihnachtsmahl, am 24. für fünf Personen und am 1. Feiertag für Sechse sollte die offizielle Einweihung der Gerätschaften, Nagelprobe, Härtetest – eben Feuertaufe werden, auch wenn das Feuer bei uns aus der Steckdose kommt. [...]
“Von sowas will ich im Blog aber nichts lesen!” hat Chili erst vor ein paar Tagen gesagt. Ich beweise also zuerst mal, dass ich nicht nur trotzig bin und im weiteren, dass ich mir nichts vorschreiben lasse.
Außer Terminen beim Schreiner, zum Streichen, Verputzen, Lochen und so.
Lochen? [...]
Na, wenigstens das hat geklappt. Es besteht noch ein wenig Hoffnung für die USA und es ist jetzt an Barack Obama, den großen Vertrauensvorschuss in Taten umzusetzen.
Schließlich will ich auch mal wieder in die Staaten, aber unter ‘Dubya’ war das nicht vorstellbar.
Dann wollen wir mal den Schampus aus dem Keller holen…
Im Gegensatz zu dieser geglückten Wende ist ja bekanntlich der Versuch einer Regierung der linken Mehrheit in Hessen gestern an vier Leuten gescheitert, die ‘plötzlich und unerwartet’ etwas gefunden haben, was sie als ‘ihr Gewissen’ bezeichnen.
“Hey, schau, da unten liegt es rum, die ganzen Monate habe ich es nicht vermisst, aber jetzt, nachdem ich nicht Wirtschaftsminister werde, ist es doch praktisch, dass ich es wiedergefunden habe…”
Hoffentlich werden diese Personen mit Schimpf und Schande aus der Partei geschmissen.
Im Usenet war schon zu lesen:
Was ist die Steigerung von Feind?
Parteifreund.
oder ‘eine Gruselgeschichte in vier Bildern’
Zuerst mal das Corpus delicti. Natürlich nicht ‘Blutwurst’, sondern ‘Blutwurz’, aber Kathinkas Versprecher war einfach zu nett, außerdem kam er dem Resultat erstaunlich nahe, schlimmer konnte es nämlich kaum noch kommen…
In Erinnerung an ihren Vater hatte meine Mutter nämlich beim Besuch einer Brennerei im Schwarzwald ein Fläschchen wie im Bild zu sehen eingekauft, welches wir heute verkosten wollten.
Das Zeug ist ja sowas von gruselig, da gehört schon ein verschärfte Alkoholikerkarriere dazu, das überhaupt runterzubekommen.
Deshalb haben wir unsere nettesten ‘oh wie lecker’-Gesichter gemacht und feierliche Eide geschworen, diesen Kram nie mehr wieder in unsere Nähe zu lassen, geschweige denn in unsere Körper.
Vielleicht kann man es ja zum Einreiben verwenden…