Vorgestern abend saßen wir zusammen im ‘Brückenkopf‘ in Hanau und feierten den letzten MKK-Stammtisch mit Stephan – mein lieber Freund geht nach Berlin zum 03.01. und so waren die Gefühle reichlich gemischt, Vorfreude zum einen, die Begeisterung über die vielen guten Freunde, die gekommen waren und der unweigerliche, tränendurchsetzte Abschiedsschmerz…
Ich liebe dich, mein Freund, du wirst mir unendlich fehlen und ich werde häufig nach Berlin müssen ;-)
Ein guter Aufhänger aber, um einmal das Jahr 2010 ausführlich Revue passieren zu lassen, denn das Jahr wurde zum Großteil durch meine Freunde bestimmt und es war ein unglaubliches Jahr. “So gut?” wurde ich eben im Chat gefragt.
Gut?
Nein, es war zwar vieles gut, aber ein gutes Jahr sieht für mich anders aus. 2010 war vor allem… intensiv. Ich geh mal durch meine Bilder, Blogbeiträge und versuche mich an den Highs und Lows.
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Gestern beim Weihnachtsessen kam das Gespräch mal wieder drauf und ich denke, es ist an der Zeit, nochmal was klarzustellen.
Keineswegs sollte man daraus, dass ich die Policy, das iPad nur mit Hlfe eines anderen Rechners zum Laufen bringen zu können (der iTunes laufen haben muss), völlig bekloppt finde, zurück schließen, dass ich das iPad doof finde.
Klingt eigentlich nicht so kompliziert, aber ist es offensichtlich.
Das erste Mal, dass ich ein Pad in der Hand hatte, war, als meine Schwiegereltern auf einer Auslandsreise ihr Pad bei uns zwischenparkten.
So recht was damit anfangen konnte ich nicht wirklich, denn die Apps, die mich interessiert hätten, waren nicht installiert und einen AppStore-Account hatte ich nicht, also spielte ich ein paar Tage damit rum und legte es dann weg.
Dann aber bekam Kathinka eines von ihrer Firma geschenkt und ich dachte schon,dass das für unseren Urlaub nächstes Jahr genau das geeignete Tool sein könnte.
Und tatsächlich ist dieser ganze Artikel auf dem Pad geschrieben und ich komme immer besser und schneller damit klar. Spaß macht es auch jede Menge, also bitte nochmal: Ich finde das iPad super. Wen bloß nicht diese saublöde, unfassbar grenzdebile Startprozedur wäre.
Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte, ich neige dazu, bei emotionalem Stress (positiv wie negativ) abzunehmen. Ist aber nicht dramatisch, bestenfalls lästig, weil wenig Biopren-Nutzschicht vorhanden. Der Winter wird hart. :-)
Haare länger oder kürzer?
Immer noch kurz. Ich tät sie ja wachsen lassen, wenn nicht die ‘your head exploded/Beethoven’-Phase wäre.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger und das deutlich. Außerdem mit Hornhautverkrümmung gesegnet und neuerdings im Besitz einer Gleitsichtbrille.
Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Schlimme Ereignisse bringen Profit…:-/
Mehr ausgegeben oder weniger?
Eher weniger, obwohl mit Urlaub, Renovierungen und zweirädrigem Heizgerät…
Mehr bewegt oder weniger?
Mich genausowenig wie letztes Jahr, aber mein neues Motorrad erheblich mehr. Freu mich schon wieder aufs Frühjahr!
Der hirnrissigste Plan?
Mich zum Generalsekretär der hessischen Piraten wählen zu lassen. Und das hat auch noch geklappt…
Die gefährlichste Unternehmung?
No risk no fun, aber was wirklich gefährliches fällt mir gerade nicht ein…
Der beste Sex?
Oh ja.
Die teuerste Anschaffung?
Ducati Hypermotard 1100. Worth every damned cent and more.
Das leckerste Essen?
Die T-Bone-Steaks mit Elmi und Melanie im Frühsommer.
Das beeindruckendste Buch?
Keines, das mir jetzt aus dem Stand einfallen würde, war wirklich beeindruckend. Hm. Vielleicht fällt mir später noch eines ein.
Der ergreifendste Film?
‘Shutter Island’ war gut, dafür bin ich sogar mal ins Kino gegangen.
‘Control’ hat mir sehr gut gefallen. Und ‘The Machinist’
Die beste CD?
‘The Life of the world to come’ von den Mountain Goats. Oder doch die ‘Sunset Tree’? Anyway, es war ein musikalisch äußerst spannendes Jahr, vor allem in der zweiten Hälfte, ich habe viel Neues kennengelernt, bzw. erfahren, was ich all die Jahre verpasst habe. An der Stelle einen Extradank an Matthias und Julia für die vielen guten Empfehlungen. Vor allem The Antlers. Die Hospice ist eine der besten Platten, die ich je hörte. Und vor allem Dank an Dany für 30 Seconds To Mars.
Das schönste Konzert?
War nur bei DubFX und da war der Sound grottig. Dafür die Freunde überragend :-)
Update: Aha. Nur bei DubFX. Soso. Aber nicht bei Cohen? DEM Cohen? Auf dem Bowling Green in Wiesbaden?
Kinners, ich werd alt. Dabei war das sooo ein geniales Konzert….
Die meiste Zeit verbracht mit …?
Kathinka.
Die schönste Zeit verbracht mit …?
Kathinka. In Kiel und Rothenburg, im Garten, beim Essen und im Bett.
Vorherrschendes Gefühl 2010?
WTF? Viel Verwunderung…
2010 zum ersten Mal getan?
Geerbt.
2010 nach langer Zeit wieder getan?
Einen Unfall selbst verschuldet. Zur großen Erheiterung meiner lieben Ehefrau, die immer meckert, dass ich so dicht auffahre.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Den Tod meiner Mutter im Frühjahr.
Die aktuelle Politikergarde in DE.
Unnötige Streitereien und daraus resultierender emotionaler Stress.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Die Notwendigkeit, Freiheit zu leben und zu gewähren.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das große Vertrauen einiger guter Freunde und die daraus resultierende Freude und Zufriedenheit.
2010 war mit einem Wort …?
Erneuerung.